Muskelfasertypen

Muskelfasern

Muskelfasern (= Muskelzelle), auch Myozyt genannt, sind die Grundeinheit eines Skelettmuskels, meist sind mehre Fasern zusammengeführt und über Knochen und Sehnen miteinander verbunden. Jede Zelle der Muskelfasern ist gleich aufgebaut, dicht unter der Zellmembran kommen 4 Zellkerne, zwischen den verschiedenen Muskelzellen liegen außerdem Myoblasten, diese sorgen für das Wachstum der Muskelfasern. Gleichzeitig bilden Sie aber auch neue Muskelzellen in dem sich mehrere Myoblasten miteinander verschmelzen. Zusätzlich gibt es eine Basalmembran die sich um jedes Myozyt legt.

Man unterscheidet zwischen 2 Typen von Muskelfasern:

Zum einen gibt es die ST-Fasern, diese sind für Dauerleistungen und viele Langsame Bewegungen, dadurch ermüden Sie langsam und verbrauchen weniger Energie. Die Energie, der auch Typ1- Fasern genannten, Muskeln kommt durch Oxidation, ein chemischer Prozess bei dem ein Stoff der oxidiert (in diesem Fall Sauerstoff) Elektronen an einen anderen Stoff (hier an die Muskelfaser) abgibt, in den Kapillaren, diese wiederum kommt durch Sauerstoff der dem Blut entnommen wird. Fachlich werden die, oft auch dunkle oder rote Muskelfasern genannt, Typ1-Fasern auch als langsam kontrahierende Muskelfasern bezeichnet.

Das genaue Gegenteil ist der zweite Muskelfasertyp, die FT-Fasern (Typ2-Fasern), dieser ist als schnell kontrahierende Muskelfaser bekannt. Die weißen bzw. hellen Fasern reagieren im Vergleich mit den ST-Fasern schneller, sind dafür aber weniger leistungsfähig und verbrauchen auch wesentlich mehr Energie. Die Energie gewinnen FT-Fasern aus Glykogen, einem Vielfachzucker der in der menschlichen Leber gespeichert wird und bei Bedarf an die FT-Fasern abgegeben wird. Glykogen wird auch Leberstärke genannt.

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