Intervalltraining – der schnelle Weg zum Erfolg?
Das so genannte Intervalltraining ist ein Wechsel aus langsameren und schnelleren Trainingseinheiten und bildet somit ein Pendant zum reinen Ausdauerlauf. Verschiedene Studien belegen inzwischen, dass sowohl Muskelaufbau als auch der Kalorienverbrauch deutlich davon profitieren. Dank Intervalltraining ist es nicht nur möglich die Ausdauer und die Schnelligkeit zu trainieren; ebenso lernt der Körper sich in kürzeren Abständen zu regenerieren und so wieder fit für die nächste Trainingseinheit zu sein. Möchte man also nicht nur die eigene Form optimieren, sondern auch abnehmen, dann ist das Intervalltraining ideal.
Die Vorteile vom Intervalltraining
Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Intervalltraining viel Zeit sparen kann. Da einzelne Intervalleinheiten den Körper deutlich mehr beanspruchen als eine gemütliche Joggingrunde, ist es nur logisch, dass eine Trainingseinheit kürzer ist. Joggt man beispielsweise regulär 90 Minuten recht gemütlich, dann sollte Intervalljogging maximal eine Stunde dauern. Bei dieser Art des Trainings profitiert man davon, dass bis zu 50 % mehr Kalorien verbrannt werden können als sonst.
Ursachen der positiven Effekte
Einerseits begründet sich dieses Ergebnis darauf, dass man natürlich mehr Leistung erbringt. Andererseits dauert auch der Nachbrenneffekt, also die Phase nach dem Training, in der man noch immer Kalorien verbraucht, länger an. Der Nachbrenneffekt ist beim Intervalltraining intensiver, da der Stoffwechsel durch die teilweise hohen Pulsbereiche stark angeregt wird. Somit benötigt er auch länger, um wieder in den Normalbereich zu gelangen. Zudem verbrennt der Körper auch einige Stunden nach dem Sport mehr Kalorien als sonst.
Vorgehensweise für eine optimale Fettverbrennung
Zunächst geht es beim Intervalltraining um die Belastungsphase, bei der man den Körper maximal belastet. Diese dauert zwischen 30 und 90 Sekunden. Wichtig ist es hier, rechtzeitig abzubremsen, so dass man direkt danach auf normalem Niveau weiter trainieren kann. Es ist entscheidend für den Körper die eigene Belastungsgrenze zu erreichen und sich für eine Minute oder länger auf diesem Level zu halten.
Nachdem man die erste Belastungsphase beendet hat, folgt die Erholungsphase. Hier wird die Intensität wieder reduziert und man trainiert in normalem, gewohntem Tempo. Diese Phase dauert so lange, bis der Puls sich wieder auf normalem Niveau befindet. Im Schnitt sollte der Puls bei 60 % der maximalen Herzfrequenz liegen. Erst wenn dies der Fall ist, sollte man die nächste Belastungsphase im Intervalltraining starten.
Fazit
Beim Intervalltraining weiß man in der Regel schon nach den ersten Trainingseinheiten recht genau, wann und wie lange die Intervalle erfolgen sollen. Da jeder Mensch unterschiedlich auf Belastungen reagiert, ist das es das Wichtigste, auf den eigenen Körper zu hören und das Training entsprechend anzupassen.
Bildnachweis: Running through the NETHERlands, Marc Samsom/Flickr, CC BY 2.0

